| Berichte 2008 von Rennen, Cup-Serien, autofreie Events, ... | ![]() |
Die eins30-Meisterschaften 2008
Die Teilnehmerzahl unserer ein30-Skater war gering. Vielfältig waren die Gründe:
Starker Rückgang der Teilnehmerzahl bei den Samstagstreffen, Urlaub, Studium,
Verletzung, familiäre Dressur oder mangelndes Interesse. Zum Glück war die
Teilnehmerzahl doch noch ausreichend dank der geladenen Skater vom Speedteam
Alzenau.
Werner Kaminski berichtet im Alzenauer Forum am 13.07.08:
An fehlender
Information über Art, Inhalt und Qualität dieser Meisterschaften im Vorfeld
hatte es ja weiß Gott nicht gemangelt. Wolfgang hat sich wieder mal selbst
übertroffen und eine perfekte Veranstaltung mit Herz und Verstand organisiert
und sicher auch einige EUROS aus der eigenen Schatulle dazu investiert. Auch
Sohn Christian durfte seine Schaffenskraft einbringen, ein paar ordentliche
Freikilometer mit der Familienkutsche als Extrabonus waren ihm dadurch gewiss.
Es ist schon
erstaunlich, wie viele Bierbänke, Getränkekisten, Obst, Pokale, Kuchen,
Kaffeetassen, Thermoskannen, Kuchengabeln, Gläser etc. etc. in allen möglichen
Formen und Mengen und Sachpreise und Urkunden so in einen Kombi passen, Wolfgang
hatte wieder alles dabei!!
Robby wäre beeindruckt
und stolz auf ihn!!
Als Starter und
Schiedsrichter war Johannes vor Ort. Mit Panzerband und in offizieller, weißer
Schiedsrichterkleidung wurde eine ordentliche und WKO-konforme Startlinie
eingerichtet.
Eine elektronische,
optisch-akustische Starteinrichtung sorgte für korrekte Starts. Die Startnummer
für jeden, informierten auch über die jeweiligen. persönliche Startzeiten. Da
wurde nix dem Zufall überlassen.
Um Punkt 16:00 war es
doch sehr orange am Treffpunkt in Dietzenbach, selbst Wolfgang wählte für sich
die orange Teamkleidung.
Mit Matthias, Katja,
Lizzy, Harald, Meinrad, Ilonka, Danuta, Stefan, Jochen und mich waren wir gut
vertreten, Otmar vertrat im Alleingang das Team eins30 und Olaf als freier
Skater ohne Team.
Die 5,5 Kilometer zum
Startpunkt sorgten für warme Muskulatur, die ordentlich schuften musste, denn
deftiger Westwind ließ die Flachstrecke sich doch sehr bergig anfühlen. Nach
vorher festgelegter Startreihenfolge ging es zum erstenmal auf die Strecke, von
Lizzy auf der Herfahrt sorgfältig von Ästchen und Tannenzapfen etc. befreit.
Frühstarts wurden
prompt mit Strafsekunden gebüßt, da kannte Johannes kein PARDON!! Schließlich
war es ja sauber erklärt worden, wann und wie nach dem vierten Tonsignal man/frau
losrollen darf. Aber nicht alle wollen immer so lange warten.
Es ist schon immer
wieder erstaunlich, wie lange doch so lächerliche 4,2 Kilometer sein können und
wie derbe doch Lunge und Oberschenkel Protest einlegen können. Nun machten sich
aber die vielen KOH Sprints und Hörstein Bergfahrten sehr positiv bemerkbar.
"Olympisch" war wohl
niemand unterwegs, da wurde wirklich alles gegeben.
Nach der ersten
Zieldurchfahrt, das Zielgericht aus Wolfgang und Christian protokollierten die
Zielzeit, ging es wieder die 4,2 km zum Start retour, immer schön locker
rollend...
Im Zielbereich auch
dann der Thomas Laut, der wieder mit bestem Kameraequipment alles
lichtbildzeichnerisch dokumentierte.
Die zweite Tour
verlangte noch mal alles ab, der Wind hatte nicht nachgelassen, dafür aber ein
bisschen die Kraft. Gut das man/frau sich doch an die technischen Hinweise der
sebastianschen Spiegelbustour erinnern konnte und sie auch erfolgbringend
umsetzte.
Nach den zwei Runden
ging es zurück zum Treffpunkt in Dietzenbach. Die Tische wurden fix aufgebaut
und bogen sich sehr hurtig unter den fast obligaten Bergen von Kuchen und
sonstigen Energieträgern. Gegessen würde wieder als wären es 84,4 km gewesen,
aber wenn es auch so lecker ist,
wer kann da schon NEIN sagen.
Ruckzuck hatte Wolfgang
auch dann die Zeiten ausgewertet, die von ihm gestifteten Pokale standen bereit,
um die SiegerInnen zu ehren.
Bei den Mädels ging
Platz 1 an Ilonka, Platz 2 an Lizzy und Platz 3 an Danuta, bei den Buben war der
Harald einfach und verdient nicht zu schlagen, Platz 2 dann an Werner und Platz
3 an Jochen. Alle Details unter
WWW.eins30.de
Bei sehr angenehmen
Temperaturen, lockeren Gesprächen, viel Gelächter und bester Stimmung klang der
Nachmittag aus und so gegen 20:30 machten sich dann alle auf den Heimweg. Mit
sehr zufrieden und entspannten Gesichtern, einen mal wieder herrlichen
Samstagnachmittag in der Erinnerung.
Ganz großen Dank an
Wolfgang für dieses Rennen und den gesamten Verlauf. Das war PERFEKT.
Wenn du nun in der
nächsten Woche dein neues Kniegelenk bekommst, kannst du sehr zufrieden auf
diese Stunden mit uns allen zurück schauen!!
Es soll dir Motivation
sein, hurtig wieder fit zu werden, denn wir freuen uns schon jetzt auf die
eins30 Meisterschaften in 2009!!
Mit herrlich dankenden
und begeisterten Grüssen
Werner und der Rest der
üblich Verdächtigen in ORANGE!!
| Rang | Name | AK | 1. Lauf | 2. Lauf | Gesamtzeit |
| 1. | Harald Goller | M30 | 7:51 | 8:01 | 15:52 |
| 2. | Werner Kaminski | M50 | 8:28 (inkl. 5 Strafsek.) | 8:34 | 17:02 |
| 3. | Jochen Iseke | M40 | 8:47 (inkl. 3 Strafsek.) | 9:17 (gelaufen 9:33) | 18:04 |
| 4. | Matthias Völker | M40 | 9:18 | 8:52 | 18:10 |
| 5. | Otmar Bade | M40 | 9:02 | 9:17 | 18:19 |
| 6. | Stefan Härtter | M40 | 8:59 | 9:29 (gelaufen 9:43) | 18:28 |
| 7. | Meinrad Lux | M40 | 9:18 | 9:18 | 18:36 |
| 8. | Olaf Petz | M50 | 10:06 | 10:22 | 20:28 |
| 1. | Ilonka Kaminski | W50 | 9:10 | 9:05 | 18:15 |
| 2. | Elisabeth Kunz | W40 | 9:17 | 9:14 | 18:31 |
| 3. | Danuta Konieczny | W40 | 9:16 | 9:24 | 18:40 |
| 4. | Katia Gräßer | W30 | 9:21 | 9:25 | 18:46 |
Anmerkung zu
den Plätzen 3 und 6 bei den Männern: Ist die Zeitdifferenz zwischen den Läufen
größer als 30 s, wird der bessere Lauf + 30 s gewertet - siehe
Ausschreibung.
13.07.2008 Wolfgang Harling
Bilder von Thomas Laut - Suedhessenfotos.de
Bilder von Werner Kaminski
Bahn-DM in Jüterbog
- Ein Bericht aus der AK60 -
Der 300 m - Sprint auf der 200 m Bahn
wurde bereits am Freitag gelaufen. Hier siegte Hans-Peter Detmer mit einer Zeit
von 31,151 s, die offenbar fehlerhaft ist. Augenzeugen berichteten von einem
langsam aussehenden Lauf. Gleichwohl ist er der offizielle Sieger mit Deutschem
Rekord und vermutlich auch mit Weltrekord, Galaktischem- und Intergalaktischem
Rekord. Zweiter wurde Werner Tietschert. Möglicherweise ist er der wahre
ungekrönte Sieger. Norbert Jacobi wurde Dritter.
Die 300 m ließ ich ausfallen. Mein erster Start erfolgte am Samstagvormittag
über 1500 m.500 m vor Schluss zog ich von ganz hinten mit viel Schwung an allen
vorbei. Der aufmerksame Norbert war sofort hinter mir, überholte mich im
Zielsprint und fuhr sicher Gold nach Hause. Hans-Peter errang die
Bronze-Medaille hinter mir.
Nachmittags dann die 5000 m. Während die meisten Skater auf der Bahn die gelben
100 mm Matter-Rollen bevorzugten, benutze ich meine schmalen PC-Vane Rollen,
auch Trennscheiben genannt. Damit ließ sich das Feld vorzüglich zerstückeln. Das
Tempo dosierte ich vorne immer so, dass Norbert noch mitkam, aber die anderen
Schwierigkeiten bekamen und nach und nach von der Spitze abgetrennt wurden. Ein
paar Runden vor Schuss setzte ich mich auch von Norbert ab, denn sein 2. Rang
war nach hinter ausreichend abgesichert zu Hans-Peter. Damit hatte er sein
Gold/Silber/Bonze – Medaillen-Set komplett. Der einsetzende Regen zu Beginn des
Rennens hörte zum Glück wieder auf. Mit meinen regenuntauglichen PC-Vane Rollen
wäre ein Regenrennen eine Katastrophe gewesen. Kurz nach Rennschluss setzte dann
starker Regen ein. Glück gehabt!
Das 3000 m - Rennen am Sonntag dann mit Norberts neuem Konzept. Er setzte sich
mit einem Blitzstart sofort deutlich vom Feld ab. Ich sollte mitgehen, so der
Plan, konnte aber nicht. Ich war viel zu langsam am Start und musste erst in die
Gänge kommen. Nach rund 1000 m hatte das Feld wieder zu Norbert aufgeschlossen.
Nun fuhr ich von der hinteren Position an die Spitze, übernahm 10 Runden vor
Schluss die Führung und gab diese bis zum Ziel nicht mehr ab. Norbert blieb
immer dicht hinter mir und belegte den 2. Rang, gefolgt von Hans-Peter, der
erneut Bronze gewann.
update 04.07.2008 Wolfgang Harling
DRIV-Bericht und Medaillenübersicht:
http://194.94.81.55/ha/e30/download/Rennen2008/Bahn-DM-Jueterbog/Bericht-Medaillen.pdf
Die Ergebnisse:
http://194.94.81.55/ha/e30/download/Rennen2008/Bahn-DM-Jueterbog/Ergebnisse.pdf
Bilder:
http://www.bilder-speicher.de/fotoalbum.php?album=49761 und
http://www.hahn-eventfoto.de/
Homepage:
http://www.flaeming-skate.de/
Übersicht
Halbmarathon DM in Lorsch
Da getrennt nach Altersklassen gestartet wurde, kann ich natürlich nur aus der
Sicht der AK 60+70 berichten.
Eigentlich hätte alles
so schön sein können. Vor uns starteten die knackigen AK30-Mädels und hinter uns
die flotten AK40-Damen. Eine Vermischung der Gruppen wäre sooo schön gewesen,
wenn da nicht die gestrenge Wettkampfordnung wäre....
Nach dem Start
sortierte ich mich recht weit vorne ein. Zu dumm, dass ich alsbald in die
Führung geriet und die nicht mehr so schnell los wurde. So oft ich die
Straßenseite wechselte, keiner wollte übernehmen – alles kluge Taktiker in der
AK60! Mit energischem Vorbeiwinken klappte der Wechsel dann endlich. Alsbald kam
die erste Zieldurchfahrt und kurz dahinter ein Kopfsteinpflasterstück der
übelsten Sorte, mit dem ich überhaupt nicht zurechtkam. Die M40, die nur 15
Sekunden hinter uns starteten, hatten uns genau hier eingeholt. Nun behinderten
sich zwei durch das Kopfsteinpflaster zerbröselnde Gruppen gegenseitig. Erst
zwei Kilometer später hatte ich meine Gruppe wieder einholen können. Nun galt
meine ganze Bewunderung den drei AK70-Giganten in unserer Gruppe: Dieter Starke
aus Lübeck, Hans Söllner aus Wiesenau und Reiner Ertel aus Celle. Sie waren voll
integriert und leisteten sogar ordentliche Führungsarbeit - Respekt!
Die AK40-Damen waren
nicht wirklich schneller. Mal überholten wir sie, mal sie uns, aber an den
Stellen der optimalen Behinderung fuhren beide Gruppe in der Regel
nebeneinander. So war das auch zwei Runden vor Schluss. Rainer Rudolph aus Celle
(Marathon-Europameister AK60 2006 und 2007) sowie Sepp Trunk aus Heilbronn
(Frisch gebackener AK60-Marathon-Vizemeister 2008) rissen auf dem
Kopfsteinpflasterstück aus. Auf dem anschließenden abschüssigen Streckenteil,
zusätzlich durch Rückenwind begünstigt, machten sie mächtig Tempo.
Unsere Gruppe lief nun überhaupt nicht mehr, weshalb die beiden Ausreißer
sehr schnell einen riesigen Vorsprung herausfahren konnten.
Auf dem ansteigenden Stück in Richtung Ziel riss ich dann beherzt aus, im Schlepp hatte ich allerdings Dr. Peter Schulz aus München, den Titelverteidiger über die Halbmarathondistanz. Voller Tatendrang wollte ich die beiden Ausreißer vorne noch stellen und instruierte Peter, in kurzen Abständen zu wechseln. Bald sahen wir in weiter Ferne einen einzelnen Skater, der wie im Spurt ständig mit den Armen arbeitete. Von Trikot her konnte es Sepp sein. Zwei Kilometer vor dem Ziel konnte ich die Rückennummer 601 erkennen, es war tatsächlich Sepp. Zumindest ihn konnten wir noch einholen. Rainer war nicht mehr zu sehen und für uns uneinholbar. Nun teilte ich das Tempo so ein, dass wir Sepp 100-200 m vor dem Ziel erreichten, immer darauf bedacht, dass auch der deutlich schwächere Peter seinen Führungsanteil übernahm, denn schließlich will man Zielsprint nicht überrascht werden. Als ich kurz vor dem Ziel zu Sepp aufschloss und neben ihm fuhr, sprintete dieser los. Es war noch ein hartes Stück Arbeit, ihn auf den letzten Metern niederzuringen. Am Ende trennten uns nur rund 0,1 s und Peter belegte dahinter den undankbaren 4. Rang.
Das Experiment, wegen meines lädierten Knies mit nur sehr wenig Skate-Training ein gutes Rennen zu fahren, war geglückt. Freilich unterstützt durch eine solide Grundlagenausdauer, die ich mir durch viel Radfahren erworben hatte.
Prompt erfolgte die Einladung zu einem Seniorenkader-Sichtungslehrgang in
Schweinfurt. Formal hatte ich nämlich die Qualifikationskriterien erfüllt.
Natürlich sagte ich ab. Die Gesundheit geht vor. Meine Knieoperation ist im Juli
vorgesehen. Zuvor gönne ich aber noch Ende Juni die Bahn-DM in Jüterbog.
15.06.2008 Wolfgang Harling
Homepage
Ergebnisse
Bilder
Übersicht